Arbeiten

Ausstellung vom 1. Mai bis 31. Juli 2017

im Haus des Buches
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig

Künstlerinnengespräch, Führung durch die Ausstellung: 20. Juni um 17 Uhr.

 

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. 10 bis 18 Uhr und zu Veranstaltungen

 

Veranstalter:

GEDOK Leipzig, internationale Künstlerinnenvereinigung

 

WEST.PROVINZ

Kunst zwischen Anpassung und Widerstand
Bilder, Objekte und Kunst als Soziale Skulptur

 

Gegen die Norm

Die westfälische Künstlerin, *1953 in Soest, bearbeitet seit 40 Jahren das spannungsvolle Feld zwischen Anpassung und Widerstand. Stilistisch bewegt sie sich in einem weiten Spektrum: von Konzeptarbeiten, abstrakten Bildern, oder solchen in pseudo-realistisch-surrealistischer Malweise bis zu Collagen. Thematisch geht sie aus von ihrem persönlichen Erleben in Familie, Partnerschaften, den verschiedenen Lebensorten und ihrem erweiterten gesellschaftlichen Umfeld. Dabei zeigt Susanne Lüftner ein sicheres Gespür für das Un-Heile, dem sie immer wieder das Entstehen und engagierte Betreiben „guter Orte“ entgegensetzt. Seit 1994 ist sie Gründerin und Leiterin der Soester Kunst-Praxis. Dort arbeitet sie künstlerisch mit Menschen aus dem sozialen Exil, Geflüchteten und Einheimischen gemeinsam zur Entwicklung der Persönlichkeit, Kommunikation und gesellschaftlichen Teilhabe. Diese Kunst im öffentlichen Raum folgt in ihrer Idee Beuys´schen Vorstellungen von „Sozialer Plastik“.

(nach einem Katalogtext von Dr. Gabriele Oberreuter)